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Mit Feingefühl

Erst die indivduelle Einstellung des Klangs
holt aus der HiFi-Anlage im Auto das Optimum heraus

Der Auftritt von Bruno Jonas als Kultfigur Klaus E. Rosstäuscher ("Fahr zua!") im Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks kann schnell zum Ärgernis werden. Wenn das Sondsystem im Auto stark basslastig eingestellt ist, soßt das unter die Kabarettnummer gelegte Motorengeräusch den Text völlig zu.

Was für den Muskfreund ein Vergnügen ist, nämlich ein kräftiger Bass, ist bei Nachrichten, Wortprogrammen oder Verkehrsdurchsagen eher lästig: Hier kommt es auf Sprachverständlichkeit an, und die verträgt sich mit wummernden Bässen überhaupt nicht. Eine ganze Reihe von Autoradios bieten deshalb eine automatische Schaltung an, die bei Verkehrsdurchsagen tiefe und ganz hohe Töne wegnimmt. Die Klangqualität erinnert dann zwar eher an ein Telefongespräch, ist aber sehr gut verständlich - und darauf kommt es bei Staumeldungen an.

Doch auch für den musikalischen Alltag sollte man sein Autoradio auf seine Klangvorlieben einstellen. Viele Geräte werden schon ab Werk mit vorprogrammierten Soundfarben ausgeliefert, die wichtigsten sind Rock, Pop, Klassik, Jazz und Vocal. Je nach Radiomodell kann es sich sogar automatisch auf einen Sender einstellen - anhand der Senderkennung (PTY) wird dann zum Beispiel der Klang Vocal für ein Wortprogramm wie B5 aktuell ausgewählt.

Wenn das Autoradio solche Voreinstellungen nicht bietet oder wenn man den Klang individuell an seine Vorlieben anpassen will, sollte man ein paar Minuten Zeit investieren, um das Optimum aus der Anlage herauszuholen. Als erstes stellt man am besten die Einstellungen für Bässe und Höhen wieder in die Mittelposition, rät Frank Deworetzki, Produktmanager Audio bei Hersteller VDO Dayton. Danach wird über den Fader geregelt, wie die Klangverteilung zwischen vorderen und hinteren Lautsprechern sein soll. Erst anschließend entscheidet man sich, ob man Loudness zuschaltet; diese Klangmanipulation sorgt für einen volleren Sound. Danach werden Bässe und Höhen wieder angehoben oder gesenkt - wer viele Wortprogramme hört, sollte hier mit den Bässen vorsichtig sein. "Vom Balanceregler lässt man am besten ganz die Finger", sagt Deworetzki, wer den Klang zu sehr nach rechts oder links regelt, darf sich hinterher nicht über ein verzerrtes Stereo-Klangbild wundern. Sehr hochwertige Geräte, etwa von Blaupunkt oder Kenwood, bieten eine Laufzeitkorrektur an, bei der die unterschiedliche Distanz ausgeglichen wird.

Last but not least heißt es auch, ein wenig Ordnung im Auto zu halten, um in den vollen Klanggenuss zu kommen. Kleidungsstücke, die über Lautsprechern hängen, sind ebenso Klanggkiller wie CD-Hüllen oder Autoatlanten in der Seitenablage, die bei jedem Bass mitscheppern oder den Lautsprecher von der Außenwelt abschotten.

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